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Röntgen

Unter Röntgen versteht man den Einsatz von ionisierenden Strahlen für die Diagnostik in der Medizin. Bei den modernen Röntgensystemen, wie wir sie in unserer Klinik verwenden, wird die Technologie der digitalen Radiografie angewandt - der früher übliche Film wird durch digitale Detektoren ersetzt. Vorteil ist neben einer gleichbleibend hohen Bildqualität die Möglichkeit der digitalen Speicherung (PACS) und der Strahlendosisreduktion.

Die konventionelle Röntgenaufnahme ist besonders geeignet zur Darstellung des Skelettes, u.a. bei Knochenbrüchen und Fehlstellungen, Stellungskontrollen nach Gipsfixation und Behandlung mit Platten, Schrauben und Prothesen, bei Arthrose und rheumatischen Veränderungen, zur Untersuchung der Lunge und des Herzens (z.B. Lungenentzündung, -tumore, Herzschwäche, Herzschrittmacherlagekontrollen), zur Darstellung des Bauches (z.B. freie Luft bei Magendurchbruch, Nieren- und Harnleitersteinen, Darmverschluss). Normale Röntgenaufnahmen sind nicht geeignet zur Darstellung von Gewebearten wie Sehnen, Bändern und soliden Organen wie Leber und Milz. Für die Röntgenaufnahme bedarf es in der Regel keiner Vorbereitung.
Für die Untersuchung der Nieren mit Kontrastmittel (Urogramm) sollte der Patient am Vortag auf blähende Speisen verzichten und seit dem Vorabend nüchtern sein. Vom anfordernden Arzt sind zuvor Laborwerte zur Nieren- und Schilddrüsenfunktion zu bestimmen, die mitzubringen sind.

Die Strahlenexposition einer Röntgenuntersuchung wird durch die moderne Technik gering gehalten, so dass z.B. der Patient bei einer Röntgenaufnahme der Lunge eine effektive Strahlendosis von 0,05 mSv erhält, das entspricht etwa einem Transatlantik-Flug von Frankfurt nach New York. Im Vergleich dazu beträgt die natürliche Strahlenbelastung der Bevölkerung in Deutschland 2,10 mSv pro Jahr. Unnötige Röntgenuntersuchungen sind jedoch zu vermeiden, deshalb wird die Indikation für die Durchführung einer Röntgenaufnahme von einem fachkundigen Arzt überprüft. Bei einer bestehenden Schwangerschaft muss man klären, ob eine Röntgenuntersuchung notwendig ist oder nicht durch eine andere Bildgebung wie zum Beispiel Sonografie oder Magnetresonanztomografie ersetzt werden kann, dies gilt besonders für die 2. bis 15. Schwangerschaftswoche.


Röntgen am Weimarer Sophien- und Hufeland-Klinikum


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