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Zentralapotheke
Leitung: Dr. rer. nat. Dipl.-Pharm. Dirk Keiner

Herstellungsleistungen

Für alle Kliniken gibt es eine zentralisierte Herstellung von onkologischen Zubereitungen unter Reinraumbedingungen und einer Werkbank mit Produkt- und Mitarbeiterschutz.
Für Frühgeborene und ausgewählte Langzeiternährte werden spezielle Mischinfusionen in einem separaten Reinraum ebenfalls unter einer speziellen Werkbank gefertigt.

Im Rahmen der Rezeptur gibt es große Erfahrungen in der Herstellung von Dermatika, Pflegeprodukten und pädiatrischen Zubereitungen.


Bild: Team der Zentralapotheke des Weimarer Sophien- und Hufeland-Klinikums

Patientenbezogene Leistungen

Fast alle Patienten werden mit Hilfe eines Baxterautomaten patientenbezogen im multi-dose-Regime mit Arzneimitteln versorgt. Dabei erhalten alle Patienten falls erforderlich spezielle Einnahmehinweise.
Bei jeder Abgabe werden z.B. Arzneimittelwechselwirkungen mit Hilfe spezieller Programme zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit für jeden Patienten untersucht.
Bei Entlassungen erhalten die Patienten auf dieses Weise eine Entlassmedikation z.B. über das Wochenende, so dass die Arzneimittelversorgung kontinuierlich gesichert ist.


Bild: Zentralapotheke

Arzneimittelinformation

Neben der herkömmlichen Versorgungleistung inclusive der patientenorientierten Arzneimittelversorgung z.B. mit den oben erwähnten Interaktionsprüfungen entwickelte sich die Arzneimittelinformation zu einem neuen Schwerpunkt.
Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung einer Arzneimittelliste der versorgten Krankenhäuser unter Abstimmung mit allen Bereichen.
Bei Eintritt unerwünschter Arzneimittelnebenwirkungen stehen umfangreiche und stets aktualisierte Datenbanken wie Drugdex und Medline zur Suche nach eventuellen Verursachern zur Verfügung.
Gegebenenfalls kann die Pharmakokinetik einzelner Arzneistoffe mit Computerprogrammen simuliert werden.


Über das Unit Dose System werden die Medikamente elektronisch und patientenindividuell zusammengestellt,
verpackt und etikettiert. Damit können Fehlern bei der Ausgabe von Medikamenten vorgebeugt werden.

Analytik

Alle verarbeiteten Arzneistoffe werden vor Einsatz auf Identität geprüft. Dazu steh neben den herkömmlichen chemischen Methoden die UV/VIS und IR-Spektroskopie zur Verfügung.


  16.12.2018 - 21:36 Uhr Klinikum Weimar bei Twitter     
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