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Gastroenterologie / Hepatologie
Station 2, 35 Betten
1-, 2- und 3-Bettzimmer mit IWC und Dusche
modernes Ultraschallgerät auf Station

Oberärztin Susanne Binder
Fachärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie

Oberarzt Dr. med. Roland Grimm
Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Oberärztin Dr. med. Jessica Rüddel

Oberärztin Dr. med. Anja Fisker

Visiten:
Oberarztvisite: Dienstag
Chefarztvisite: Donnerstag

Gastroenterologische Erkrankungen sind vielfältig und gehen mit individuellen Einschränkungen des Wohlbefindens einher. Die persönliche Betreuung unserer Patienten in Zusammenarbeit mit Hausärzten und zuweisenden Fachärzten steht bei uns jederzeit im Mittelpunkt.
Unsere gastroenterologische Station verfügt über 35 Betten in modernen Ein-, Zwei- und Dreibettzimmern. Schwerpunkte der stationären Behandlung sind komplizierte Situationen bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen; akute und chronische Bauchspeicheldrüsen-entzündungen; Leberkrankheiten, Gallenwegserkrankungen sowie Blutungen im Magen-Darm-Trakt. Bei unklaren Bauchbeschwerden gehört natürlich die Ursachenklärung zu unseren Hauptaufgaben.
Nach der Begrüßung und Aufnahmeuntersuchung durch die Mitarbeiter des Pflegeteams und der/des Stationsärztin/-arztes erfolgen Blutentnahme und ggf. weitere Untersuchungen. 
Unser Leistungsspektrum umfasst endoskopische Untersuchungen des gesamten Magen-Darm-Traktes einschließlich der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse. Blutende Magen- und Darmgeschwüre werden meistens endoskopisch versorgt. Endoskopische Therapiemaßnahmen wie die Einlage von Stents in die Speiseröhre, den Zwölffingerdarm, den Dickdarm, Pankreasgang und Gallenwege, die Verödung von Tumoren mittels Argon-Beamer sowie die endoskopische Abtragung von Polypen einschließlich der Mucosaresektion werden angeboten. Raumforderungen im Magen-Darm-Trakt können ultraschallgesteuert transabdominell oder endoskopisch punktiert werden. Funktionelle Untersuchungen des Magen-Darm-Traktes umfassen Manometrie und pH-Metrie der Speiseröhre, Untersuchungen bei Entleerungsstörungen des Magens, sowie des sauren und galligen Refluxes. Durch Atemtests zur Diagnose von Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder bakteriellen Überwucherungen können vielfach belastende Untersuchungen vermieden werden.
Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) behandeln wir stets in enger Abstimmung mit unseren chirurgischen Kollegen sowie ihrem weiterbehandelnden Arzt, orientiert an den aktuellen Leitlinien. Regelmäßig halten wir Kontakt zu Selbsthilfeorganisationen, deren Informationsmaterialien sie bei uns erhalten.
Moderne Schmerztherapien kommen in Form eines Periduralkatheters oder der endosonographisch gestützte Plexusblockade zum Einsatz.
Spätkomplikationen schwerer Lebererkrankungen behandeln wir individuell. Dazu gehören u.a. die Therapie von Krampfadern der Speiseröhre und des Magens und das Ablassen von Bauchwasser.
Die Behandlung bei fortgeschrittenen Gallenwegskarzinomen ist mit lokalablativen Verfahren möglich (Radiofrequenzablation).
Weitere Spezialgebiete sind die Behandlung bei Barrett-Ösophagus (Radiofrequenzablation, Argonplasmakoagulation, Mucosektomie) und bei Zenker-Divertikeln (endoskopische Myotomie).
Onkologische Fragestellungen werden in interdisziplinären Konferenzen besprochen.
Für spezielle Fragestellungen nutzen wir zusätzlich die diagnostischen Möglichkeiten anderer Fachabteilungen, wie zum Beispiel der Klinik für Radiologie. Es handelt sich dabei meistens um nichtinvasive Bildgebungen einzelner Organsysteme. Möglich sind die diagnostische Darstellung der Gallenwege ohne Endoskopie – MRCP oder die sogenannte „virtuelle Koloskopie“.
Bei ansteckender Erkrankung kann als besondere Vorbeugemaßnahmen zum Schutz vor einer Infektionsausbreitung die Isolierung eines Patienten erfolgen.


Endoskopieabteilung:
moderne Instrumente der Fa. Olympus
Sonographie, Kontrastmittelsonographie und Messung der Lebersteifigkeit
radiologische Diagnostik mit Geräten der Fa. Siemens
24h pH Metrie, Ösophagusmanometrie
Funktionsteste auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten 


  12.11.2019 - 15:40 Uhr Klinikum Weimar bei Twitter     
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Sekretariat: Frau Sabine Reimann
Tel.: 03643 / 57-12 00
Fax: 03643 / 57-12 02
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