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Halux valgus („Frostballen“)

Hierbei handelt es sich um die häufigste -meist erworbene- Fehlstellung des Vorfußes. Meist durch ungeeignetes Schuhwerk bedingt verformt sich der erste Strahl zunehmend. Die Großzehe weicht in Richtung der übrigen Zehen ab und das Gelenk zwischen dem Mittelfuß und dem Zeh drückt sich dadurch nach innen. Eine schmerzhafte Schwellung macht letztendlich eine operative Therapie erforderlich. In der Literatur sind über 150 Operationsmethoden aufgeführt, wobei nicht alle in unserer Klinik zum Einsatz kommen.

Allerdings ist die Korrektur komplex und setzt an mehreren Stellen der Großzehe an. Gelenkerhaltend wird der erste Mittelfußknochen durchtrennt und in einer korrigierten Stellung wieder fixiert. Die Höhe und die Form des Knochenschnittes (Osteotomie) ist dabei von dem vorherrschenden Krankheitsbild abhängig. Der Kapselbandapparat des Großzehengrundgelenkes wird durchtrennt oder gerafft. Daraus resultiert eine achsgerechte Zugrichtung der Fußmuskulatur, korrekt in ihrem Bett laufende Sesambeine und eine regelrechte Gelenkausrichtung. Je nach Befund kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung. Ggf. ist der Grund einer derartigen Zehenfehlstellung allerdings bedingt durch eine Achsabweichung im Rückfuß, wobei diese im Vorfeld korrigiert werden muss um dauerhaft ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten.

Je nach Komplexität des Eingriffes kann entweder ambulant oder kurzzeitig stationär operiert werden. Meist sind die Patienten nach den ersten Tagen der Weichteilschwellung rasch unter Verwendung eines besonderen Verbandschuhs ohne Gehstützen selbstständig mobil. 

Das Operationsprizip können Sie sich im folgenden Film ansehen:
einfach auf das Bild klicken... 

Ebenfalls angewendet wird eine weitere OP-Methode:


  15.01.2021 - 18:35 Uhr Klinikum Weimar bei Twitter     
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