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Krallenzeh (Hammerzeh, Klauenzeh…)

Seitens der Namensgebung herrscht keine eindeutige Festlegung welche Deformität wie benannt wird. 

Die Zehen 2-5 können betroffen sein und das klinische Bild ist geprägt durch eine relative Verkürzung der kurzen Beuge- und Streckmuskulatur. Es kommt zu einer klauenartigen Verkrümmung der Zehen, die nur im Anfangsstadium noch zurückgestellt werden kann. Die Beschwerden werden bedingt durch ein Anstoßen der Zehen oben oder unten im Schuh. Es kommt zu schmerzhaften Schwielen oder gar zu offenen Stellen der Zehen. Es gibt mehrere Ansätze der Therapie. Zum Einen kann das knöcherne Gerüst der Zehen verändert werden, zum Anderen können die Sehnen plastisch verlängert bzw. ihr Ansatz verlegt werden. Nach der Operation muss das Ergebnis oft durch eine Ruhigstellung („Spickdrähte“) gehalten werden, damit es nicht zu einer neuerlichen Ausbildung der Fehlstellung kommt. Diese Ruhigstellung wird nach 6 Wochen im Rahmen einer ambulanten Vorstellung entfernt. 
 


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