Aktuelles > News/Pressemeldungen > Professionelle Hilfe für nierenkranke Patienten: „Shuntzentrum Weimar“ eröffnet

Das hochmotivierte Team des „Shuntzentrums Weimar“ steht in den Startlöchern: Departmentleiterin Dr. Dinah Döbrich (Mitte) mit Shuntkoordinator Steffen Preuß, Oberarzt Thomas Franz, Fachärztin Yasmin Al-Shargabi und dem Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie PD Dr. Henning Mothes (von links).  Foto: Thomas Müller

Für chronisch nierenkranke und dialysepflichtige Patienten gibt es in Thüringen eine neue Anlaufstelle: Zum 1. Juli eröffnet am Sophien- und Hufeland-Klinikum das „Shuntzentrum Weimar“.  Hier werden betroffene Patienten in Vorbereitung auf eine Nierenersatztherapie mit einem „Shunt“ – einer natürlich oder künstlich angelegten Verbindung zwischen zwei Gefäßen – versorgt, um dann eine Blutwäsche, sogenannte Dialyse, zu ermöglichen.  

Das „Shuntzentrum“ ist als eigenständiges Department organisiert und erweitert  das Leistungsspektrum  der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie.  Perspektivisch ist eine Zertifizierung als überregionales „Shuntreferenzzentrum“ für Patienten mit einer terminalen Niereninsuffizienz – einem dauerhaften Versagen der Nierenfunktion – geplant.

Das Shuntzentrum wird von Dr. Dinah Döbrich geleitet. Sie ist Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie und verfügt über langjährige Erfahrung in der Shuntchirurgie, wie dem Gefäßzugang zur Hämodialysetherapie und allen weiteren Bereichen der Gefäßchirurgie.
Zuletzt war Dr. Döbrich am HELIOS-Klinikum in Blankenhain als Chefärztin tätig, wo sie das Shuntzentrum aufgebaut und geleitet hatte. Jetzt möchte die gebürtige Münchnerin ihre Kompetenz am Sophien- und Hufeland-Klinikum einbringen. Dabei kann sie auf ein gleichermaßen junges wie eingespieltes Team zurückgreifen, mit dem sie bereits seit einigen Jahren vertrauensvoll zusammenarbeitet: Oberarzt Thomas Franz, Fachärztin Yasmin Al-Shargabi, Shuntkoordinator Steffen Preuß und Sekretärin Kathrin Herzog sind gemeinsam mit Dr. Döbrich nach Weimar gewechselt. 

Im „Shuntzentrum“ stehen alle modernen Diagnose- und Therapieverfahren zur Versorgung nierenkranker Patienten zur Verfügung. „Die Anzahl von Dialysepatienten ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Für diese Menschen stellt der Shunt sozusagen die Lebensader dar. Unser Hauptziel besteht darin, den Betroffenen eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen. Dazu wollen wir jedem Patienten mit seinem individuellen Gefäßstatus den richtigen Shunt anlegen, einen insuffizienten, also geschwächten Shunt möglichst gefäßschonend korrigieren und natürlich auch für eine möglichst lange Lebensdauer des Shunts sorgen“, erklärt Dr. Döbrich. Darüber hinaus soll der Anteil an Prothesenshunts und Dialysekathetern, die mit einer erhöhten Komplikations- und Infektionsrate einhergehen, möglichst gering gehalten werden. Dazu setzt die Spezialistin auf eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Anästhesisten und Radiologen des Klinikums. Um die jeweilige Behandlung optimal auf den Patienten abzustimmen, liegt dem Team des „Shuntzentrums Weimar“ auch eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und dem Dialysezentrum Weimar am Herzen. „Mit dieser Strukturmaßnahme verbessert das Weimarer Klinikum insbesondere die Versorgung der Weimarer deutlich, denn sie müssen nun nicht mehr zur Versorgung in umliegende Häuser reisen“, freut sich Klinik-Geschäftsführer Tomas Kallenbach.

Patienten können sich montags von 9 bis 14.30 Uhr und an den anderen Tagen nach Terminvereinbarung in einer Spezialsprechstunde vorstellen. Das „Shuntzentrum Weimar“ ist unter der Rufnummer 03643 / 573181 erreichbar.

 

 

Diagnose: Nierenversagen. Der Weg einer Dialysepatientin [03.05.2022]


Gesundheit ist unser höchstes Gut. Wie wertvoll sie ist, bemerken wir zumeist erst, wenn wir an einem gesundheitlichen Tiefpunkt ankommen. So erging es auch Susanne Sonnenburg. Seit über 20 Jahren leidet sie an einer Nierenfunktionsstörung – im Fachjargon Niereninsuffizienz. Die gesundheitlichen Probleme begannen nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2000. Für die damals frischgebackene Mutter war das eine sehr belastente Zeit, sowohl körperlich als auch mental. Statt Zuhause mit ihrem Sohn die ersten Wochen zu genießen, musste sie im Krankenhaus verbleiben und viele Untersuchungen über sich ergehen lassen. Ihr Zustand verschlechterte sich derart, dass eine Dialysebehandlung unumgänglich wurde. „Zunächst war da noch die Hoffnung, dass die Nieren ihre Tätigkeit wieder aufnehmen und die Behandlung nicht dauerhaft sein müsste“, erinnert sich Susanne Sonnenburg. Leider erfüllte sich diese nicht.

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Top Mediziner: PD Dr. Malessa in Stern Ärzteliste ausgezeichnet [09.04.2022]

Für Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden ist es nicht immer leicht, einen passenden Arzt zu finden. Im stern Sonderheft „Gute Ärzte für mich“ können sich Erkrankte einen Überblick über Spezialisten verschiedener Fachgebiete verschaffen. Die Ärzteliste soll für Betroffene und deren Angehörige eine Orientierungshilfe im Dschungel der Fachärzt:innen sein und sie dabei unterstützen, den idealen Ansprechpartner für ihr gesundheitliches Problem zu finden.

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Klinikum Weimar bleibt auf Qualitäts-Kurs. Gute Bewertung der Prozesse, der Pflegeschule und Außenstandorte [05.04.2022]

Dass ein Krankenhaus eine hohe Qualität in der medizinischen Versorgung von Patient*innen gewährleistet, ist für viele von uns zwar selbstverständlich, es bedarf aber auch eines regelmäßigen Prüfverfahrens. Die Behandlungsqualität im Klinikum in Weimar stand daher nun wieder zwei Tage lag im Fokus externer Prüfer. In diesem Jahr wurden aber auch die Prozesse in der hauseigenen Krankenpflegeschule und psychiatrischen Tageskliniken und Institutsambulanzen – näher unter die Lupe genommen.

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Klinikum Weimar unterstützt Spendenaktion der Stadt Weimar. Medikamentenlieferung in Weimars Partnerstadt geplant [11.03.2022]

Das Schicksal der ukrainischen Bevölkerung bewegt in diesen Tagen sehr viele Menschen europaweit und sorgt für eine Welle der Hilfs- und Spendenbereitschaft. Als christliches Krankenhaus ist es dem Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar ein Anliegen den vom Krieg betroffenen Ukrainern mittels einer medizinischen Spende zu helfen.

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Pflegenachwuchs am Weimarer Klinikum startet in die Ausbildung. Evangelische Pflegeschule bildet zwei Klassen pro Jahr aus [11.03.2022]


Die Evangelische Pflegeschule des Sophien- und Hufeland-Klinikums ist eine der wenigen Ausbildungsstätten thüringenweit, die, neben dem klassischen Ausbildungsbeginn im Herbst, auch im Frühjahr die Möglichkeit bietet, in eine Lehre zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann zu starten. 17 junge Menschen haben diese Chance ergriffen und beginnen am 01.03.2022 ihre Ausbildung bei einem der größten Arbeitgeber der Stadt und der Region.

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Beste medizinische Versorgung für die Allerkleinsten. Eröffnung der Neonatologie nach Umbau im Klinikum Weimar [22.02.2022]


Kommt ein Kind zu früh auf die Welt, ist das meist überraschend und mit Sorgen verbunden. Umso wichtiger ist es, dass eine sehr gute medizinische Versorgung zur Verfügung steht. Um Frühgeborene und kranke Neugeborenen in den ersten Lebenstagen und –wochen medizinisch optimal betreuuen zu können, ist eine moderne neonatologische Station eine wichtige Voraussetzung. Gleichzeitig ist die Möglichkeit des engen Eltern-Kind-Kontaktes ist in dieser Zeit essentiell. Daher wurde die Frühgeborenenstation in den vergangenen Monaten grundlegend modernisiert und familiengerecht gestaltet. Nun konnten die umfangreichen Baumaßnahmen beendet und die Station in Betrieb genommen werden.

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450 neue Parkplätze am Klinikum Weimar. Parkhauseröffnung zum 01.02.2022 [04.02.2022]

Für Patienten und Besucher, Mitarbeitende sowie externe Dienstleister verbessert sich die Parksituation an einem der am stärksten frequentierten Orte in Weimar, dem Sophien- und Hufeland-Klinikum, ab Februar 2022 spürbar. Durch die Eröffnung des Parkhausneubaus zum 01.02.2022 kann die Parksituation nun umfänglich verbessert und die Lücke an fehlendem Parkraum langfristig geschlossen werden.

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MVZ des Klinikums impfen am 12.01.2022. Corona-Schutzimpfung ohne Termin [10.01.2022]

Auch im neuen Jahr 2022 hat uns die Pandemie weiterhin im Griff. Die Corona Lage in Deutschland und auch in Thüringen ist nach wie vor angespannt, vielerorts steigen die Fallzahlen wieder an. Daher organisiert die Gesundheitszen-trum Weimar GmbH (GZW) am Mittwoch, 12.01.2022, erneut einen Impftag, um allen Impfwilligen Gelegenheit zu geben, sich selbst gegen Corona zu schützen. Die Vereinbarung eines Termins ist hierfür nicht erforderlich, aber unter info@mvz-weimar.de möglich.

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Klinikum fördert Mitarbeitergesundheit mit HANSEFIT-Partnerschaft [24.12.2021]


Fit und gesund bleiben, das wünscht sich jeder von uns. Oftmals ist der gute Vorsatz mit den persönlichen Lebensumständen nicht ganz leicht in Einklang zu bringen. Die Geschäftsführung des Sophien- und Hufeland-Klinikums möchte dem entgegenwirken. „Wir haben unser umfangreiches Programm für die Gesunderhaltung des Klinikpersonals weiter ausgebaut. Unser Ziel sind möglichst gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeitende sowie eine ausgewogenere Work-Life-Balance. Die Teilnahme am HANSEFIT-Programm ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin“, so Kallenbach.

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Impfen unterm Weihnachtsbaum. MVZ des Klinikums bietet am 22.12.2021 die Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung [18.12.2021]

Die Corona-Lage bleibt unverändert ernst. Daher ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen zu ihrem eigenen Schutz impfen lassen. Das Medizinische Versorgungszentrum des Sophien- und Hufeland- Klinikums (MVZ) ruft deshalb dazu auf, die letzten Weihnachtseinkäufe mit einer Corona-Schutzimpfung zu verbinden und so zu helfen, die Pandemie endlich zu besiegen.
Das MVZ reiht sich in die Gruppe der Impfanbieter in Weimar ein, zu welchen weiterhin das Impfzentrum der KV Thüringen und einzelne niedergelassene Ärzte zählen.

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  01.07.2022 - 02:44 Uhr   
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