Aktuelles > News/Pressemeldungen > Prävention wichtiger denn je: Krankenhaushygieniker Dr. Lascho informiert zum Tag der Patientensicherheit über mehr Sicherheit in der Versorgung

Nie zuvor waren Themen wie Infektionsschutz, Abstandsregelungen und korrekte Händehygiene so präsent wie in den zurückliegenden Monaten. Gleichzeitig hat sich einmal mehr gezeigt, welch große Bedeutung dem Personal in Kliniken und Pflegeeinrichtungen zukommt. Aus diesem Grund hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Internationalen Tag der Patientensicherheit am 17. September in diesem Jahr unter das Motto „sicheres Gesundheitspersonal, sichere Patienten“ gestellt.

„Die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitenden geht Hand in Hand. Die Corona-Krise hat dies noch einmal verdeutlicht“, sagt Dr. med. Christof Lascho, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin und Krankenhaushygieniker ( LAEK)   am Sophien- und Hufeland-Klinikum.
Anlässlich des Aktionstages möchte der erfahrende Mediziner die Gelegenheit nutzen und zeigen, wie sich das Klinikum seit der Corona-Pandemie für mehr Sicherheit in der Versorgung einsetzt und erklärt: „Ein ganzer Stab von Experten hat sich seit Beginn der Pandemie an unserem Haus mit verschiedenen Schutzmaßnahmen und -stufen beschäftigt, deren Intensität sich auch nach dem regionalen Vorkommen von Covid-Patienten in Weimar und in Thüringen unter Berücksichtigung der landesweiten und internationalen epidemiologischen Lage richtet. Diese Stufenplanungen erfolgten in enger Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Thüringer Gesundheitsministerium.“ 

Es wurden wesentliche Regelungen erlassen, um die Gefahr einer möglichen Übertragung des Corona-Virus auf Patienten oder Mitarbeitende zu reduzieren. Dazu zählt neben der klinikweit geltenden Maskenpflicht die Beschränkung der Besuchszeit. Diese ist derzeit auf eine Stunde täglich und auf einen Besucher pro Patient reduziert. Alle Besucher werden vor Betreten des Klinikums bezüglich ihres Gesundheitszustandes befragt, über hygienische Grundmaßnahmen belehrt und registriert. Patienten, die geplant stationär aufgenommen werden, durchlaufen eine ähnliche Prozedur. Alle Patienten, die ungeplant als Notfall aufgenommen werden, werden einem PCR-Test unterzogen. „Wir sind in der glücklichen Lage, die Testergebnisse wenige Stunden nach Abnahme zu erhalten, um gegebenenfalls schnell reagieren zu können. Die Testung unserer Notfallpatienten dient uns auch als Seismograph für die Covid-Häufigkeit in unserem Einzugsgebiet“, erklärt Dr. Lascho. Die Ergebnisse werden täglich erfasst und ausgewertet. Um ein Maximum an Sicherheit für Personal und Patienten zu gewährleisten, werden auch Mitarbeitende, die in Risikobereichen wie der Notaufnahme, der Radiologie und Covid-Stationen arbeiten, regelmäßigen Testungen unterzogen.

Weiterhin erfolgten räumliche Umstrukturierungen in Covid- und Non-Covid-Bereiche. Auf einer Station mit 35 Betten wurden ausschließlich Covid-Patienten und Verdachtsfälle therapiert. Auf der Intensivstation stehen vier Betten zur Verfügung, die intensivmedizinischen Kapazitäten wurden strukturell und materiell ausgebaut und ein OP-Saal wurde besonders für Covid-Patienten ausgerüstet. Große Vorsorge gilt dabei auch dem gefährdeten Personal: Mitarbeitende mit gesundheitlichen Vorbelastungen werden in Covid-fernen Bereichen eingesetzt.
Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden regelmäßig darin geschult, ihre Persönliche Schutzausrüstung – bestehend aus einem besonderen Mund-Nasenschutz, einer speziellen Schutzbrille oder einem Visier, einem Überziehkittel mit besonderer Dichtigkeit und Festigkeit sowie Schutzhandschuhen – beim direkten Kontakt mit einem Covid-Patienten korrekt an- und abzulegen. Wenngleich bereits in der Vergangenheit darauf geachtet wurde, ausreichend Material zu lagern, haben die Ereignisse der letzten Monate das Bewusstsein geschärft, neue Strategien für zusätzliche Lagerkapazitäten zu entwickeln. Neben all diesen wichtigen Maßnahmen wurden die Mitarbeitenden in der weiterhin wichtigsten Basismaßnahme, der Durchführung der korrekten Händehygiene, geschult.

Um die Patientensicherheit auch in Ausnahmefällen zu gewährleisten, wurden während der Corona-Pandemie kurzerhand kreative Lösungen entwickelt: Um etwa optimal auf eine plötzliche, hohe Zahl an beatmungspflichtigen Patienten vorbereitet zu sein, hat das Team der Intensivstation für ärztliches und pflegerisches Personal aus anderen Fachbereichen spezielle intensivmedizinische Schulungen und anschauliche Video-Tutorials entwickelt. Weiterhin wurden für Ärzte und Pflegekräfte Hospitationstage auf der Intensivstation angeboten, um die dort benötigten, hoch komplexen Kenntnisse aufzufrischen – ein sinnvolles Angebot, das aus Sicht von Chefarzt Lascho auch in Zukunft beibehalten werden sollte.

 

Diagnose: Nierenversagen. Der Weg einer Dialysepatientin [03.05.2022]


Gesundheit ist unser höchstes Gut. Wie wertvoll sie ist, bemerken wir zumeist erst, wenn wir an einem gesundheitlichen Tiefpunkt ankommen. So erging es auch Susanne Sonnenburg. Seit über 20 Jahren leidet sie an einer Nierenfunktionsstörung – im Fachjargon Niereninsuffizienz. Die gesundheitlichen Probleme begannen nach der Geburt ihres Sohnes im Jahr 2000. Für die damals frischgebackene Mutter war das eine sehr belastente Zeit, sowohl körperlich als auch mental. Statt Zuhause mit ihrem Sohn die ersten Wochen zu genießen, musste sie im Krankenhaus verbleiben und viele Untersuchungen über sich ergehen lassen. Ihr Zustand verschlechterte sich derart, dass eine Dialysebehandlung unumgänglich wurde. „Zunächst war da noch die Hoffnung, dass die Nieren ihre Tätigkeit wieder aufnehmen und die Behandlung nicht dauerhaft sein müsste“, erinnert sich Susanne Sonnenburg. Leider erfüllte sich diese nicht.

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Top Mediziner: PD Dr. Malessa in Stern Ärzteliste ausgezeichnet [09.04.2022]

Für Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden ist es nicht immer leicht, einen passenden Arzt zu finden. Im stern Sonderheft „Gute Ärzte für mich“ können sich Erkrankte einen Überblick über Spezialisten verschiedener Fachgebiete verschaffen. Die Ärzteliste soll für Betroffene und deren Angehörige eine Orientierungshilfe im Dschungel der Fachärzt:innen sein und sie dabei unterstützen, den idealen Ansprechpartner für ihr gesundheitliches Problem zu finden.

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Klinikum Weimar bleibt auf Qualitäts-Kurs. Gute Bewertung der Prozesse, der Pflegeschule und Außenstandorte [05.04.2022]

Dass ein Krankenhaus eine hohe Qualität in der medizinischen Versorgung von Patient*innen gewährleistet, ist für viele von uns zwar selbstverständlich, es bedarf aber auch eines regelmäßigen Prüfverfahrens. Die Behandlungsqualität im Klinikum in Weimar stand daher nun wieder zwei Tage lag im Fokus externer Prüfer. In diesem Jahr wurden aber auch die Prozesse in der hauseigenen Krankenpflegeschule und psychiatrischen Tageskliniken und Institutsambulanzen – näher unter die Lupe genommen.

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Klinikum Weimar unterstützt Spendenaktion der Stadt Weimar. Medikamentenlieferung in Weimars Partnerstadt geplant [11.03.2022]

Das Schicksal der ukrainischen Bevölkerung bewegt in diesen Tagen sehr viele Menschen europaweit und sorgt für eine Welle der Hilfs- und Spendenbereitschaft. Als christliches Krankenhaus ist es dem Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar ein Anliegen den vom Krieg betroffenen Ukrainern mittels einer medizinischen Spende zu helfen.

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Pflegenachwuchs am Weimarer Klinikum startet in die Ausbildung. Evangelische Pflegeschule bildet zwei Klassen pro Jahr aus [11.03.2022]


Die Evangelische Pflegeschule des Sophien- und Hufeland-Klinikums ist eine der wenigen Ausbildungsstätten thüringenweit, die, neben dem klassischen Ausbildungsbeginn im Herbst, auch im Frühjahr die Möglichkeit bietet, in eine Lehre zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann zu starten. 17 junge Menschen haben diese Chance ergriffen und beginnen am 01.03.2022 ihre Ausbildung bei einem der größten Arbeitgeber der Stadt und der Region.

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Beste medizinische Versorgung für die Allerkleinsten. Eröffnung der Neonatologie nach Umbau im Klinikum Weimar [22.02.2022]


Kommt ein Kind zu früh auf die Welt, ist das meist überraschend und mit Sorgen verbunden. Umso wichtiger ist es, dass eine sehr gute medizinische Versorgung zur Verfügung steht. Um Frühgeborene und kranke Neugeborenen in den ersten Lebenstagen und –wochen medizinisch optimal betreuuen zu können, ist eine moderne neonatologische Station eine wichtige Voraussetzung. Gleichzeitig ist die Möglichkeit des engen Eltern-Kind-Kontaktes ist in dieser Zeit essentiell. Daher wurde die Frühgeborenenstation in den vergangenen Monaten grundlegend modernisiert und familiengerecht gestaltet. Nun konnten die umfangreichen Baumaßnahmen beendet und die Station in Betrieb genommen werden.

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450 neue Parkplätze am Klinikum Weimar. Parkhauseröffnung zum 01.02.2022 [04.02.2022]

Für Patienten und Besucher, Mitarbeitende sowie externe Dienstleister verbessert sich die Parksituation an einem der am stärksten frequentierten Orte in Weimar, dem Sophien- und Hufeland-Klinikum, ab Februar 2022 spürbar. Durch die Eröffnung des Parkhausneubaus zum 01.02.2022 kann die Parksituation nun umfänglich verbessert und die Lücke an fehlendem Parkraum langfristig geschlossen werden.

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MVZ des Klinikums impfen am 12.01.2022. Corona-Schutzimpfung ohne Termin [10.01.2022]

Auch im neuen Jahr 2022 hat uns die Pandemie weiterhin im Griff. Die Corona Lage in Deutschland und auch in Thüringen ist nach wie vor angespannt, vielerorts steigen die Fallzahlen wieder an. Daher organisiert die Gesundheitszen-trum Weimar GmbH (GZW) am Mittwoch, 12.01.2022, erneut einen Impftag, um allen Impfwilligen Gelegenheit zu geben, sich selbst gegen Corona zu schützen. Die Vereinbarung eines Termins ist hierfür nicht erforderlich, aber unter info@mvz-weimar.de möglich.

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Klinikum fördert Mitarbeitergesundheit mit HANSEFIT-Partnerschaft [24.12.2021]


Fit und gesund bleiben, das wünscht sich jeder von uns. Oftmals ist der gute Vorsatz mit den persönlichen Lebensumständen nicht ganz leicht in Einklang zu bringen. Die Geschäftsführung des Sophien- und Hufeland-Klinikums möchte dem entgegenwirken. „Wir haben unser umfangreiches Programm für die Gesunderhaltung des Klinikpersonals weiter ausgebaut. Unser Ziel sind möglichst gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeitende sowie eine ausgewogenere Work-Life-Balance. Die Teilnahme am HANSEFIT-Programm ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin“, so Kallenbach.

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Impfen unterm Weihnachtsbaum. MVZ des Klinikums bietet am 22.12.2021 die Möglichkeit zur Corona-Schutzimpfung [18.12.2021]

Die Corona-Lage bleibt unverändert ernst. Daher ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen zu ihrem eigenen Schutz impfen lassen. Das Medizinische Versorgungszentrum des Sophien- und Hufeland- Klinikums (MVZ) ruft deshalb dazu auf, die letzten Weihnachtseinkäufe mit einer Corona-Schutzimpfung zu verbinden und so zu helfen, die Pandemie endlich zu besiegen.
Das MVZ reiht sich in die Gruppe der Impfanbieter in Weimar ein, zu welchen weiterhin das Impfzentrum der KV Thüringen und einzelne niedergelassene Ärzte zählen.

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  05.07.2022 - 23:55 Uhr   
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